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"Wie viele Lose sind schon verkauft?"
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Autor:  .Q. [ Do Aug 13, 2009 10:24 am ]
Betreff des Beitrags:  "Wie viele Lose sind schon verkauft?"

Eine der wohl häufigsten Fragen mit denen man bei einer Verlosung konfrontiert wird ist:

"Wie viele Lose sind schon verkauft?"

================ Dazu mal hier der Versuch einer Antwort: ================

Auch wenn ich immer wieder einen "Rüffel" von diversen Privatverlosern bekomme weil ich "heikle Themen" an- & ausspreche, muss ich die Antwort auf diese Frage mit einem solchen beginnen.

Diese Frage ist mehr als nur legitim, bedenkt man wie viele Verlosungen schon am "Friedhof" gelandet sind. Das liegt weniger an "böser Absicht" sondern daran, daß für Viele die Idee der Hausverlosung unglaublich bestechend erschien:

=> Man bastle irgendwie einen Website, stelle ihn ins Netz, dann kommen von ganz alleine viele tausend Menschen und kaufen sich ein Los für den Traum und flugs hat man einen Verkaufserlös beisammen, der am freien Markt nicht einmal in Boom-Zeiten erzielbar gewesen wäre!
Geht's aus irgend einem unvorstelbaren Grund schief, behält man sich von den einbezahlten Losen eine "Rückabwicklungsgebühr" ein und hat so zumindest selber keinen Verlust gemacht.


So weit die Theorie.
Die Praxis sieht einfach so aus dass es mit "Website zimmern und online stellen" eben einfach nicht getan ist, sondern sehr viel an Energie, Zeit, Aufwand, Geld und innovativen Ideen gefragt ist um auch nur eine Chance auf Erfolg zu haben.

Die Praxis sieht weiter so aus, dass es als Folge dieser Fehleinschätzung von "Wannabe-Verlosern" eine ganze Reihe an Opfern gibt und gegeben hat, die zwar brav eingezahlt haben, dann aber nach oft vielen Monaten nicht nur "keine Chance auf die Chance" bekommen haben sondern auch nur einen Teil des Einbezahlten wieder retour.

Kann man es irgendwem verdenken, dass er daran/darauf keine Lust hat?

Die bislang erfolgreichen Verloser haben zwischen 1/3 und 1/4 (!) Ihrer Losauflage erst in den letzten Wochen absetzen können, zu einem Zeitpunkt also als sie den Ziehungstermin bereits garantierten!

Die "unschuldige Frage" nach den bereits verkauften Losen hat also einen klaren und für die Teilnehmer auch taktisch klugen Hintergrund: "Weshalb sollte man bei einer Verlosung einbezahlen die sich dann endlos hinschleppt nur um am Ende des Tages dieses Geld wieder retour überwiesen zu bekommen? Und dann oft nur einen Teil davon! Wenn überhaupt!"

Nähert sich eine Verlosung der "Zielgeraden" ist dieses "Risiko" weg, dann macht die Teilnahme erst wirklich Sinn!

Oder?

Genau: "Oder"!

Es hat Versuche gegeben, die im Umlauf befindliche Anzahl an Losen zu veröffentlichen. Eine Geste der Fairness und der Transparenz. Diese Geste hat sich bislang noch in jedem Fall bitter gerächt!
Denn: Die überwiegende Mehrheit der Menschen denkt zwischenzeitlich so, und wenn die solcherart veröffentlichte Losanzahl nicht deren Vorstellungen entspricht, dann meldet man sich halt einfach nicht an und wartet ab bis genug Lose weg sind.
.......die überwiegende Mehrheit der Menschen denkt so.....
Also kann eine solche "transparente Verlosung" die für der Vertrauen der Teilnehmer erforderliche Losanzahl gar nicht mehr erreichen!

So züchtet man sich selbst einen Friedhofskandidaten!

Mit ein wenig Schmunzeln beobachten wir das sogar bei unseren eigenen Verlosungen wo wir dieses Feature anbieten: Auf http://www.Reiselotto.net und auf http://www.RollsRoyceLotto.net

Und das ist bemerkenswert!
Denn:
Beim Reiselotto werden überhaupt nur 100 (hundert!) Lose vergeben!
Für € 19,90 kann man -bei geringer Konkurrenz- Ferien im Wert von 2.000,- € gewinnen.
Wir haben genug Anmeldungen um schon auf die dritte Ziehung zuzusteuern, aber erst ca 30 haben einbezahlt! Öffentlich unter "Mitglieder" einsehbar! Die anderen warten ab, zögern, beobachten.... (und bringen sich dadurch selbst um die Gewinnchance!)

Bei der RollsRoyceLotto ist es ähnlich - bloß umgekehrt!
Denn da garantieren wir die Ziehung ganz gleich wie viele Lose verkauft sind.
Hier sind die Gedanken offenbar: "Warten wir mal ab wie groß die Konkurrenz wird, und nur wenn meine Chance ausgezeichnet ist, kaufe ich mich da auch ein."

Also, ist die Schlussfolgerung eine ganz klare:
Wir veröffentlichen keinen Zwischenstand - und da wo wir es derzeit noch tun werden wir diese Information vom Website nehmen. Es geht einfach nicht anders wenn man eine Verlosung erfolgreich durchführen will! Schade eigentlich.

........und wir geben dazu natürlich auch keine Auskünfte.

Tja, und wie soll man sich jetzt als interessierter Teilnehmer verhalten?
Spielen Sie einfach mit!
Wenn Sie das Risiko nicht eingehen möchten u.U. ca 20,- € "für Nichts" verloren zu haben, dann suchen Sie sich doch die Verlosungen raus die eine "Geld zu 100% zurück-Garantie" geben.
Oder:
Riskieren Sie halt die 20,- € "Bearbeitungsgebühr" zu verlieren, falls ihre Lieblingsverlosung abgesagt wird. Ich bin zwar ein großer Gegner dieser "Rückabwicklungsgebühren" und wir verrechnen solche daher auch nicht, - aber, Hand aufs Herz: Wer Woche für Woche 20,- € beim Lotto 6/45 oder 6/49 verballern kann ohne dort je eine wirklich ernsthafte Chance zu haben zu gewinnen, der wird auch die 20,- € verschmerzen können.

Jene die in betrügerischer Absicht Verlosungen gestartet haben und immer nur auf diese Rückabwicklungsgebühren geschielt haben, verschwinden schön langsam vom Markt, weil sie erkennen mussten, dass es mit "Webite schnitzen und online stellen" eben nicht getan ist.
Und Betrüger hassen es hart arbeiten zu müssen! 8-)

Bei arrivierten Privatverlosungen die schon über einen längeren Zeitraum bewiesen haben, dass sie bereit sind für ihr Ziel wirklich hart zu kämpfen, bei seriösen Großveranstaltern die alle Anzeichen erfüllen langfristig im Geschäft sein zu wollen, kann man einfach entspannt mitspielen, sich täglich die Fotos von seinem Traumobjekt im Web ansehen, davon träumen wie es sein wird, wenn, dann.... und vor allem viel Werbung im eigenen Freundes- & Bekanntenkreis machen! Ganz gleich welchen Ziehungstermin jemand angesetzt hat - keiner wird zögern auch früher zu ziehen wenn er alle Lose vergeben hat!

Aber den Stand der Verkaufszahlen veröffentlichen?
Das ist eben, wie gesagt, höchst kontraproduktiv und die einzigen die das derzeit noch machen sind Jene die versuchen über unüberprüfbare "Jubel-Angaben" einen Hype zu erzeugen auf dessen Welle sie hoffen ins Ziel schwimmen zu können. Kann sogar sein dass das funktioniert! Wir werden es in ca. 1 Monat wissen! :-)

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