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 Betreff des Beitrags: Weshalb Hausverlosungen gescheitert sind:
BeitragVerfasst: Sa Nov 05, 2016 12:26 pm 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
Es ist an der Zeit diese Erklärung wenigstens irgendwo, irgend wann einmal veröffentlich zu haben.

Auch wenn die "Idee Hausverlosung" gescheitert ist, bin ich immer noch felsenfest davon √ľberzeugt, dass es eine der besten Ideen dieses Jahrhunderts war und ist!

Wenn die Idee aber so gut ist wie ich sage, weshalb ist ihr dann der Erfolg versagt geblieben?

Daf√ľr gibt es eine Reihe von Gr√ľnden, ich werde mich hier auf die drei Wichtigsten beschr√§nken:

Grund Nummer 1:
Staatliche Lotterien
Jeder der noch halbwegs seine Sinne beisammen hat braucht eigentlich nur einen kurzen Blick auf den Direkt-Vergleich zu werfen und wirklich alles ist klar!
Staatliche Lotterien bieten mit ihren diversen "Spielen" Gewinnchancen von "Eins :zu: hunderten Millionen" an. Selbst bei den exklusivsten Hausverlosungen lagen die Gewinnchancen dagegen bei "Eins :zu: wenigen Zigtausend".
Um einen banalen Vergleich zu versuchen:
W√ľrde ihr Wocheneinkauf beim kleinen Kramerladen ums Eck ‚ā¨ 50,- kosten - und die exakt gleichen Waren in einem 100km entfernten Supermarkt ‚ā¨ 25.000,- kosten .... w√ľrden sie doch, selbst wenn sie sich die "‚ā¨25.000,-" leisten k√∂nnten, sicher nicht 100km fahren anstatt einfach in den "Laden ums Eck" zu gehen?
Eben!
Die Hausverlosung ist hier der "Laden ums Eck" - die staatlichen Lotterien der "100km entfernte Supermarkt".
Lange vor den Teilnehmern haben die staatlichen Lotterien erkannt, dass sie mit ihren Produkten, Spielen, Angeboten nie im Leben gegen das Angebot der Hausverlosungen bestehen können.
Hätten sich die Hausverlosungen durchgesetzt, hätten diese ganzen schwerreichen Monopolbetriebe zusperren können.
NIEMAND w√§re mehr "100km in einen extrem √ľberteuerten Supermarkt" gefahren!
DIE haben das erkannt. (Die Menschen leider nicht bzw, zu spät)
DIE haben gehandelt.
Teilweise wurden die Hausverlosungen (so wie in Deutschland) von den Monopollotterien mit der"Brechstange" gekillt wobei sie von der Politik tatkr√§ftig unterst√ľtzt wurden. Wenig verwunderlich, da die Beh√∂rden einen fetten Anteil an der extrem fetten Beute dieser Lotteriegesellschaften einstreichen. Den wollten die Beh√∂rden nat√ľrlich auch nicht verlieren.
Teilweise wurden da "subtile" Wege (wie in √Ėsterreich) eingeschlagen.
Ein befreundeter Journalist einer gro√üen Tageszeitung hat mir auf die Frage weshalb die Zeitungen (-nach dem ersten Hype-) gar nichts mehr √ľber diese fabelhafte Idee schreiben gesagt:
"Wir haben einen Anruf von den staatlichen Lotterien bekommen. Die haben uns gedroht, dass sie uns ihre kompletten, millionenschweren Werbeauftr√§ge, entziehen, wenn wir auch nur noch eine Zeile √ľber Hausverlosungen schreiben."
Alles klar?
Weshalb wirkliche Millionen pro Jahr riskieren nur um eine unabh√§ngige Berichterstattung aufrecht zu erhalten? Zeitungen "m√ľssen" ja wirklich nicht √ľber Alles schreiben.....
Wenn Medien, ab einem bestimmten Zeitpunkt, noch √ľber das Thema Hausverlosungen berichtet haben, dann bestenfalls mit dem dramatischen Unterton, welcher der gesamten Idee ausschlie√ülich "dubiose" oder gar "betr√ľgerische" Z√ľge unterstellte. (Siehe auch Grund Nummer 3)
Ohne medialer Unterst√ľtzung, versch√§rfte sich aber noch "Grund Nummer 2" zus√§tzlich. Ein Trichter, aus dem es eigentlich kein Entrinnen mehr gab. - Nicht nur zum Nachteil von Anbietern wie uns, sonder - VOR ALLEM - f√ľr die Menschen die ein wenig auf Unterst√ľtzung durch die "Gl√ľcksfeh" in ihren Leben hoffen wollten....


Grund Nummer 2:
"Overhead" und Abrechnungssysteme
(2a) Durch den zunehmenden Wegfall jedweder "positiven Berichterstattung" (ein Verloser hat auf eigene Kosten ein TV-Team einfliegen lassen, verw√∂hnt und bezahlt - Puffbesuche inklusive.... aber das muss ja irgendwo wieder hereingeholt werden?!) steigerten sich also die Ausgaben f√ľr Werbung dramatisch.
Wenn die Medien auch nicht positiv √ľber Hausverlosungen berichten wollten, bezahlte Inserate anzunehmen bereitete ihnen keine "moralischen Bedenken".
Die Inseratenrechnungen im "Print" (und in einem Fall, siehe oben, auch im TV) explodierten also.
Dazu nat√ľrlich f√ľr ein "Online-Angebot" die Kosten f√ľr Online-Werbung.
Als wir 2009 als einer der Ersten mit einem fertigen Produkt in die Google-Werbung gingen, kostete der "Begriff: Hausverlosung" noch weniger als 10 Cent pro Klick. Als wir Ende 2010 den Betrieb eingestellt hatten, lag der Preis f√ľr das Keyword "Hausverlosung" bei Google bei √ľber ‚ā¨ 1,50 (!)
Kosten welche alle Privatverloser - ebenso wie nat√ľrlich wir - zun√§chst einmal, nur in der Hoffnung die Verlosung auch durchziehen zu k√∂nnen, aus eigener Tasche vorschie√üen mussten. (Zumindest die Ehrlichen haben diesen Aufwand nicht aus den Einnahmen der laufenden Losverk√§ufe bezahlt!)
....doch, bis zur Ziehung ist das eingelangte Geld aus den Losverk√§ufen eigentlich nur "Treuhand-Geld", also darf man da nicht darauf hingreifen. (Haben wir, zum Gl√ľck!, auch nie gemacht.)
(2b) Nat√ľrlich sind "Losk√§ufe" letztlich "Spontank√§ufe". Ein Blick auf unsere Logfiles am Server hat gezeigt, dass wir die meisten Zugriffe entweder w√§hrend B√ľrozeiten oder sp√§t in der Nacht hatten. Verst√§ndlich. Es ist ein wenig langweilig - oder man kann nicht schlafen, man klickt im Internet herum, "stolpert" √ľber eine Verlosungswebseite, findet die Idee "witzig" und entschlie√üt sich spontan ein Los zu kaufen. Klickt auf "Bezahlen" und......
.....und "zerschellt an diesem Punkt"!
K√∂nnte man zu diesem Moment einfach die Kreditkarten-Daten eingeben und auf "Weiter" klicken, dann macht man das noch - bekommt man aber eine Nachricht dass man Betrag "XY" auf das Konto 000000000000000 IBAN 00000000000 BIC 00000000000 einbezahlen soll und aufpassen muss, den Zahlungszweck korrekt anzugeben... ist das einfach zu m√ľhsam. Also klickt man weiter im Internet herum und zwar OHNE das Los tats√§chlich gekauft zu haben.
Aber Kreditkarten-Abrechnung im Internet ist doch kein Problem?
Doch.
Leider schon.
Die meisten Banken und Anbieter von "Merchant Accounts" wickeln kein "Gl√ľckspiel" ab.
Auch das ist durchaus verständlich!
Der Familienvater der sp√§tnachts auf einer Zockerseite landet und ein wenig den √úberblick verliert wie viel Geld er da mit ein paar Klicks verzockt hat, den wird dann morgens fr√ľh die gro√üe Reue packen und behaupten er habe diese Ausgaben gar nicht get√§tigt und auch nicht authorisiert.
"Charge Backs", Diskussionen mit dem Webseitenbetreiber und dem Kunden sind die Folge. M√ľhsam, Zeitraubend, Teuer.
Also die großen Banken lassen sich auf dieses Marktsegment gar nicht ein.
Aber selbstverständlich gibt es "Spezialanbieter" die sich genau darauf spezialisiert haben!
Die sind bereit ein "hohes Risiko" einzugehen - nat√ľrlich im Gegenzug f√ľr einen "hohen Profit".
In Zahlen ausgedr√ľckt bedeutet das, dass es einen H√§ndler der im Internet zB T-Shirts verkauft, ca 5% von seinem Umsatz an Provision f√ľr die Bank kostet.
Bei Gl√ľckspiel wollen die entsprechenden Banken einen Schnitt von bis zu 50% (f√ľnfzig! Prozent!) haben.
...und das f√ľhrt dann letztlich zu der "Summe aus (2a) und (2b)":
Um f√ľr ein Haus das man verlost einen Nettobetrag von zB ‚ā¨ 330.000,- durch den Losverkauf herein zu holen, m√ľsste man NICHT 3.333 Lose @ ‚ā¨ 99,- verkaufen SONDERN 10.000 Lose @ ‚ā¨ 99,-!
Von der Million ‚ā¨ die man so "einnimmt" gehen n√§mlich 31% (2a) f√ľr Werbung drauf - weitere 32% bleiben bei den Banken als deren "Provison" liegen, 33% sind nat√ľrlich der "eigentliche Kaufpreis" f√ľr das Haus ...und damit bleibt f√ľr die ganze Arbeit ein im Grunde ziemlich magerer Profit von gerade einmal 4% der Gesamtsumme.
Da verdient jeder Immobilienmakler deutlich mehr mit weniger Aufwand.
Gerechnet h√§tte sich das auch nur bei einer hohen Anzahl von erfolgreichen Verlosungen weil damit auch im Laufe der Zeit die Kosten f√ľr Werbung ebenso wie f√ľr die Bankprovisionen gesunken w√§ren - so man denen √ľber den Lauf der Zeit zeigen kann, dass man ein zuverl√§ssiger und anst√§ndiger Partner ist der keine Probleme macht.


Grund Nummer 3:
Walter Schneidhofer (& Komplizen wie Claudia Reiter vom ORF-Magazin "Konkret")
Es ist schon ausgesprochen schwer das (Grund Nr.2) dem "normalen Loskäufer" zu erklären.
Der sieht nur Fotos von einem Haus, hat eine ungef√§hre Vorstellung davon, dass dieses ca ‚ā¨ 330.000,- wert sein d√ľrfte und dann rechnet er sich aus, dass 10.000 Lose @ ‚ā¨ 99,- eine runde Million ergeben.
Schlussfolgerung: Betr√ľger! Die wollen √ľber die Hausverlosung 1 Million f√ľr eine H√ľtte abcashen die nur 330.000,- wert ist!!!
Zumindest in der Anfangszeit der Hausverlosung (2009/2010) war es auf jeden Fall so, dass man nur dann eine Chance gehabt h√§tte die Verlosung eines "330.000,- ‚ā¨ Hauses" erfolgreich √ľber die B√ľhne zu bekommen, wenn man vorab ca ‚ā¨ 300.000,- f√ľr Werbung vorschie√üt, knallhart ein weiteres Drittel der Losverk√§ufe f√ľr Provisionen an die Banken einkalkuliert ...und ansonsten einfach hofft, dass die Idee w√§chst und man irgendwann in der Zukunft dann auch mal selber ordentlich daran verdienen kann.....
Problemchen:
(a) Kein Hausbesitzer war bereit (meistens auch nicht in der Lage) die erforderlichen Werbekosten vorzuschießen. Jene die es versprochen hatten, wie Hr. Otto Fuhrmann mit seiner Traumvilla in Kanada, hielten diese Verpsrechen einfach nicht - und wir blieben auf den von uns vorgeschossenen Auslagen einfach sitzen.
(b) Kein Losk√§ufer war bereit die enormen Aufschl√§ge zu akzeptieren die f√ľr die Kreditkarten-Provisionen notwendig waren, ...aber auch nicht bereit den m√ľhsameren Weg per Bank√ľberweisung mit zu gehen. (Und "Paypal & Co" waren auch keine Alternative, wie einige private Hausverloser schmerzhaftest festellen mussten die dachten die kleingedruckten Bedingungen von Paypal ignorieren zu k√∂nnen.)
Und f√ľr den "Todessto√ü" gab es dann eben noch:
(c) diesen kleinen, widerlichen Wurm Walter Schneidhofer mit seiner "Plattform" AlleVerlosungen.
Kleiner Geniestreich von diesem Spaghetti-Sultan.
Er √ľbernahm nicht das kaufm√§nnische Risiko oder die enorme Arbeitslast der Administration einer Hausverlosung sondern stellte einfach ein "Werbe-Portal" f√ľr Hausverlosungen online.
Da ihn keiner kannte und keiner bei im "inseriert" hätte, durchforstete er einfach das Web "Tag & Nacht" nach neuen Hausverlosungen, klaute die Fotos und Beschreibungen von den jeweiligen Webseiten und veröffentlichte eine "Werbeschaltung" FÜR die jeweilige Hausverlosung auf seiner "Plattform".
Dies war der erste Streich.
Eigentlich illegal, (Fotos & Co unterliegen dem Urheberrecht) aber zun√§chst hat sich da kein Hausverloser d'r√ľber aufgeregt. Weshalb denn auch? Wenn man schon "Gratis-Werbung" bekommt?
Nichts im Leben ist Gratis.
Daher ist letztlich auch die "Gratiswerbung" des Walter Schneidhofer nicht gratis.

Aber um von den Hausverlosern dann doch Geld f√ľr diese "Werbung" zu bekommen, bedurfte es einiger "guter Argumente".

Und das ging so:
Unter der jeweiligen Werbeeinschaltung, gab es f√ľr jede Hausverlosung ein "Forum".
Das Besondere an diesem Forum (und extrem Ungewöhnliche): Es bedurfte keinerlei Anmeldung um dort Kommentare zu posten!
Kaum war eine neue Verlosung von Walter Schneidhofer online vorgestellt, gab es eine fabelhafte Flut von Wortmeldungen. Leute die das Objekt gesehen hatten, den Eigent√ľmer/Verloser kannten und nur Gutes √ľber diesen zu berichten hatten, etc., etc., pp.

Nat√ľrlich waren die betreffenden Hausverloser alle ganz begeistert √ľber so viel positives Feedback und wurden schnell "gut Freund" mit ihrem "selbstlosen G√∂nner" Walter Schneidhofer, schalteten "aus Dankbarkeit" auch brav "Backlinks" von ihren Seiten zu der Plattform von Schneidhofer - und verhalfen diesem damit, ohne gro√ü eigener Arbeit oder Leistung zu allerbesten Ergebnissen in den Suchmaschinen!

Sobald die Sache dann h√ľbsch eingefahren war, holte der Schneidhofer-Wurm mit der Sch√∂pfkelle aus.
Den verdutzen Verlosern wurde mitgeteilt, dass sie k√ľnftig f√ľr die "Werbeschaltung" auf AlleVerlosungen satte ‚ā¨ 400,- PRO WOCHE zu bezahlen h√§tten!
Wer sich weigerte erfuhr, dass er "vorsichtig sein" solle, denn die "öffentliche Meinung" kann auch "ganz schnell ins Gegenteil umschlagen".... zwinker, zwinker, wink, wink...
Wer das nicht begreifen wollte musste schnell feststellen, dass pl√∂tzlich andere "Heerscharen" von "Usern" in dem jeweiligen Forum unter dem Listing, rauhere T√∂ne anschlugen. Verd√§chtigungen wurden ausgesprochen, Unterstellungen grassierten, und wenn das immer noch nicht "half", dann wurde der "widersp√§nstige Verloser" schlicht zum Betr√ľger, Gauner, Abzocker, Kriminellen degradiert.
Nicht bloß einer der wegen dieser "harten Bandagen" seine Verlosung abgebrochen hat - und dami weiter zu dem zunehmend schlechten Ruf der Idee beigetragen hat.
Ver√ľbeln kann man es diesen Leuten aber nicht.
Walter Schneidhofer aber schon!

Abgesehen davon war diese Methode nat√ľrlich dumm und kurzsichtig!
Eine (kurze) Zeit lang, mag Walterchen Schneidhofer mit dieser Masche ja ganz gut verdient haben, aber dann erkl√§rte er auch noch uns den Krieg, weil wir, - als absoluter Branchenprimus - einfach nicht einsahen weshalb wir diesem kleinen Trittbrettfahrer tausende Euro pro Woche f√ľr unsere ganzen Verlosungen in den Rachen schieben sollten.

Was Schneidhofer NICHT bedacht hat war, dass er damit im Grunde jenen Ast absägte auf welchem er auch selber saß.
An erster Stelle bei den Suchergebnissen war klar, dass JEDER der erstmals von der Idee Hausverlosung erfuhr, zunächst einmal auf der Schneidhofer - Webseite landete.
Schon bei einer kurzen √úbersicht las man die Worte "Betr√ľger", "Abzocke", "Gauner", und √§hnlich wenig Schmeichelhaftes.
Die Staatlichen Lotterien hatten zus√§tzlich daf√ľr gesorgt, dass das Ger√ľcht die Runde macht, dass sich auch Losk√§ufer "strafbar" machen.
Wen wundert es da, dass Interessierte, m√∂gliche Losk√§ufer, mit diesen ganzen Horrorschlagworten konfrontiert, dann √ľberhaupt und g√§nzlich darauf verzichteten auch nur irgendwo Lose zu kaufen? Auch nicht bei den Verlosungen die Schneidhofer, gegen gutes Geld, ja weiterhin mit "positiven User-Postings" (die selbstverst√§ndlich er selbst zum gr√∂√üten Teil unter eben verschiedenen Nicks geschrieben hatte!) verw√∂hnte?

Die Losverk√§ufe gingen also √úBERALL immer weiter zur√ľck. Ein (Privat-)Verloser nach dem
Anderen musste aufgeben. So mancher hatte seine letzte Hoffnung darauf gesetzt, sein - ohnehin √ľberschuldetes - Haus in Krisenzeiten wenigstens √ľber die Hausverlosung halbwegs kostendeckend weg zu bringen, ....und so mancher hatte in dieser Hoffnung tats√§chlich bereits auf die Einnahmen durch Losverk√§ufe zur√ľck gegriffen um die laufenden Kosten zu stemmen. Beim Abbruch dieser Verlosungen war dann schlicht das Geld nicht mehr da um es den Teilnehmern zur√ľck geben zu k√∂nnen!
Die "Betrugsvorw√ľrfe" wandelten sich immer mehr zu berechtigten Vorw√ľrfen.
Da hat es so manchen grundsätzlich Anständigen gegeben, der auf diesem Umweg selber schwerst ins Trudeln gekommen ist. Unglaublich schade - zu einem soliden Drittel aber tatsächlich die Verantwortung eines sehr miesen, sehr schäbigen Charakters wie eben diesem Walter Schneidhofer aus Neunkirchen.

Als Walter Schneidhofer es dann noch irgendwie geschafft hat Claudia Reiter, die Redakteurin des ORF-Magazins "Konkret" dazu zu animieren, einen (tatsächlich durchgängig mainpulativen und Wahrheitstreue vermissen lassenden) Beitrag GEGEN UNS zu gestalten und auszustrahlen, brach auch unser System zusammen.
Und das obwohl wir mit tats√§chlich - f√ľr ALLE Hausverloser(!) - kostenlosen Webseiten wie diesem Forum hier (Verlosungsforum.com), der Arbeitsgemeinschaft Hausverlosung (Hausverlosung.ag), dem "G√ľtesiegel" (Lottozentrale.com) etc. lange einen vern√ľnftigen Gegenpol zu den Umtrieben des Walter Schneidhofer bieten konnten.
Nein, wir sind keine "Mutter Theresa Narren" dass wir den von Schneidhofer Geschädigten diese kostenlosen Angebote gemacht haben, sondern die Überlegung war einfach:
"Die besten Argumente GEGEN die "Raunzereien" und "Verleumdungen" bei Schneidhofer und FÜR die "Idee Hausverlosung" waren nun einmal möglichst viele erfolgreich abgewickelte Verlosungen!"
Jeder Private der "fertig machen" konnte, war also eine Stufe zu unserem langfristigen Erfolg, - und nach einem kurzfristigen "schnellen Buck" haben wir ohnehin nie geschielt.

Dieses Kalk√ľl ist nicht aufgegangen.
F√ľr uns nicht - und mit unserem Untergang (immerhin haben wir auch enorm viel f√ľr PRO-HAUSVERLOSUNG-WERBUNG ausgegeben und getan), auch f√ľr uns nicht.

Walter Schneidhofer hat gemeinsam mit dieser Claudia Reiter einer wirklich extrem guten Idee den Todesstoß gegeben.

=====

So, das war die - ohnehin lang genug geratene Erkl√§rung f√ľr alle Interessierten weshalb die "Idee Hausverlosung" letztlich nicht der Erfolg hatte, der ihr zugestanden w√§re.
Die Menschen spielen also weiter bei staatlichen Lotterien wo die Gewinnchancen irgendo bei fast Null liegen und regen sich da auch nicht dar√ľber auf, dass die teilweise weniger als 10% (!) ihrer Einnahmen wieder ausspielen.

Schade, wirklich SEHR schade......
(Und wie gesagt, ich habe diesen Text eher "kurz" gehalten. In Summe g√§be es nat√ľrlich noch sehr viel mehr dazu zu sagen - aber das Vorstehende trifft den Kern ziemlich exakt.)

_________________
Und wenn ich √ľbers Wasser laufen k√∂nnte, w√ľrde es welche geben die sagen:
"Seht her! Nicht einmal schwimmen kann er!"

Anfang 2010 habe ich wegen massiver gesundheitlicher Probleme die Leitung von QUAEVS an meine Frau plus Assistenten/Gesch√§ftsf√ľhrer √ľbergeben.
Man kann zu Recht sehr viel B√∂ses √ľber Lucie sagen, - das Scheitern dieses Projektes ist aber NICHT ihre Schuld.


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